[LodlanD] Handout Artwork Beispiel


Ich habe echt Spaß am rumprobieren mit Tribal Zeugs bekommen, deshalb hier ein kleines Bild das seinen Platz auf einem kommenden Handout finden wird.

4 Kommentare 22.7.07 21:32, kommentieren

[LodlandD] Die Épée de la Mer



Kleines Geschenk für Holger zum Dank für die stetige Rumfahrerei. Hat Spaß gemacht mit Tribal Art rumzuhantieren, auch wenn mich der Rabenkopf fast zum verzweifeln gebracht hat.

 

Der freischaffende arbiträische Piratenjäger Luc Gardien kaufte die altgediente Déesse Klasse für gerade einmal 290.000 Lex auf dem Gebrauchschiffsmarkt in Cadenas. In mühevoller Kleinarbeit restaurierte und modifizierte er das Flaggschiff seines kleinen Unternehmens, um sich gegen die Renegaten der Gewässer rund um Lod behaupten zu können.

Der Rumpf wurde verstärkt und zusätzlich gepanzert, weshalb die typischen seitlichen Bullaugen der Déesse entfernt werden mussten. Das Schiff ist nun deutlich zäher gegenüber direkten Angriffen, neigt jedoch dazu etwas durchs Wasser zu "eiern", weshalb Piloten mit wenig Erfahrung ihre Probleme mit dem Steuerverhalten der Épée haben. Außerdem liegt die Zahl der Fälle akuter Seekrankheit bei Passagieren an Bord deutlich über dem Durchschnitt. Das herausragendste Merkmal sind die nebeneinander liegenden Zwillingsantriebswellen, welche das Schiff sogar einer Féroce davonfahren lassen. Um den nötigen Platz für ein zweites Getriebe zu schaffen, wurde die Passagier- und Personenzuladung deutlich reduziert. Dies stellt jedoch nur ein kleiner Manko da, denn schließlich sieht Capitaine Gardien den Passagiertransport eher als einen notwendigen Nebenverdienst, und wer gerne mehr Komfort hätte kann ja eine Passage bei LodWaters buchen, allerdings stellen die auch bedeutend mehr Fragen...

2 Kommentare 20.7.07 20:18, kommentieren

[LodlanD] Prolog

Wer an meiner letzten Shadowrun Kampagne teilgenommen hat wird diese Art Einleitungstext schon kennen, und wissen das sich seine Bedeutung erst viel später in der Handlung erschließt.

Viel Spaß beim lesen!

 

Musik: The Kronos Quartett - Summer Overture

 

Ein kleines Zimmer, von einer blauen Halogenröhre nur schwach beleuchtet, und für den Beobachter in gespenstische Stille getaucht.

Eine Junge Frau sitzt vorgebeugt auf einem Bett an der rückwärtigen Wand des Raumes, die Hände im Schoß fest ineinandergefaltet. Sie ist kaum älter als Mitte Zwanzig. Die offenen blonden Haare hängen ihr über Schulter und Gesicht, die Augen ausdruckslos und leer, doch lassen Tränenspuren den Eindruck täuschen. Nur in Unterwäsche gekleidet sitzt sie dort, spricht scheinbar leise und beherrscht vor sich hin, doch ihre Stimme erreicht uns nicht.

Erst jetzt erkennt man, dass ihre Worte nicht an sie selbst gerichtet sind. Ein Mann steht an der anderen Seite des Raumes. Nur im Blick von hinten, über seine Schulter hinweg, können wir seine Gestalt einigermaßen ausmachen. Groß und hager, leicht gebeugt, doch keineswegs gebrochen. Er selbst scheint nicht zu sprechen, lediglich ein stiller Zuhörer.

Ein passiver Beobachter, losgelöst vom eigentlichen Geschehen wie wir Zuseher selbst.

Doch plötzlich hält die Frau in ihrem Monolog inne, fixiert den Mann mit einem Blick, ohne sonst eine Bewegung zu vollführen, wissend, begreifend.

Die Szene wechselt, offenbar einen kleinen Sprung in die Zukunft. Wir sehen die Frau auf dem Bett liegen, die Tränen getrocknet, der Blick unverändert. Doch der Körper ist leblos, ihr Atem steht still. Keine Hand wurde an sie gelegt, nichts deutet auf eine Verletzung hin.

Der Mann steht an der Tür, greift in die Garderobe und streift sich einen langen, hellgrauen Mantel über die Schultern. Wortlos verlässt er die Szenerie, und das knallen der Wohnungstür ist der erste Laut den wir vernehmen, ohrenbetäubend, unerträglich.

 

 

1 Kommentar 20.7.07 12:57, kommentieren

[LodlanD] Bald gehts los!

So, dank Holgers brilliantem *hust* Vorschlag hier eine kleine Plattform auf der ich zum einen alle allgemeinen Informationstexte nach jedem Spielabend zur nochmaligen Lektüre posten werde, und die Welt obendrein noch mit meinem äußerst sinnlosen Gequatsche über selbige nerven kann. Was kann es schöneres geben? Ne ganze Menge ehrlich gesagt, aber das ist ja hier nicht das Thema.

1 Kommentar 20.7.07 00:28, kommentieren